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Rosa Hägele

Rosa Katharina Hägele wurde am 13. Januar 1913 in Frankfurt/Main geboren.1 Ihre Eltern, beide evangelisch, wohnten damals in der Rotlintstraße 29, ab 1920 dann im Erdgeschoss der Schwarzburgstraße 10,2 und 1936 war die Familie in Frankfurt-Bornheim in der Habsburgerallee 15 (3. Stock) gemeldet.3

1928 konvertierte Rosa Hägele und ließ sich als Bibelforscherin taufen.4 Ab 29. September 1930 war sie als Packerin bei der Firma Latscha Lebensmittel/Feinkost beschäftigt.5 1931 erlebte sie, dass die Bibelforscher weltweit den Namen „Jehovas Zeugen“ annahmen. Die Frankfurter Bibelforscher trafen sich zu diesem feierlichen Anlass im alten Gewerkschaftshaus Ecke Allerheiligenstraße/Stoltzestraße.6

Auf Hitlers Machtergreifung folgte auch für Jehovas Zeugen in Frankfurt das Verbot ihrer Gemeinschaft und die Plünderung ihres Gemeindezentrums in der Vilbeler Straße. Rosa Hägele verlor zum 31. Dezember 1936 ihren Arbeitsplatz; der Grund: „Da sie der Sekte der ernsten Bibelforscher angehörte, glaubte sie zu jener Zeit den deutschen Gruss sowie das Handerheben bei dem Horst – Wessel – Lied verweigern zu müssen. Das fiel bei ihren Arbeitskollegen sehr bald auf, welche ihre Beobachtungen dem Betriebsobmann meldeten. Da sie sich trotz allem Zureden auch weiterhin weigerte den Forderungen der Partei nachzukommen wurden wir gezwungen sie zu entlassen.“7 Rosa Hägele erklärte dazu: „Am 31.12.1936 wurde ich […] aus Glaubensgründen entlassen. Infolge dessen durch ein Disziplinargericht aus der Arbeitsfront ausgeschlossen.

Durch dieses war es mir nicht möglich, bei irgend einer Firma wieder in Arbeit zu kommen. Beim Arbeitsamt konnte ich mich nicht melden und bekam auch keine Unterstützung. Da ich damals noch keine 25 Jahre alt war, sollte ich [… zum] Reichsarbeitsdienst. Ich hatte also seit dieser Zeit keine nennenswerten Einnahmen.“8

Am 26. Mai 1938 (am selben Tag wie Karoline Veith) wurde sie verhaftet9 und tags darauf „wegen illegaler Betätigung für die IBV in Schutzhaft genommen“.10 Bis zum 1. August 1938 blieb sie im Frankfurter Polizeigefängnis. Dann verbrachte man sie ohne Gerichtsverhandlung ins Frauen-KZ Lichtenburg, wo sie am 7. August 1938 registriert wurde.11

Rosa Hägele vor der Verfolgung

Foto: Quelle: Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Ihre Mutter stellte am 1. Dezember 1938 ein „Gesuch um Freilassung meiner Tochter Rosel“ an die Geheime Staatspolizei (Gestapa d.h. Geheimes Staatspolizeiamt) in Berlin.12 Darin erklärte sie, da auch ihr Mann abwesend sei, leide sie unter Depressionen, „die sicherlich beseitigt würden durch das liebevolle Wesen meiner Tochter Rosel und ihrer steten Hilfsbereitschaft“.13 Doch ihre Tochter kam nicht frei, sondern wurde am 15./16. Mai 1939 ins gerade neu errichtete KZ Ravensbrück transportiert (Block 12, Häftlingsnummer 922).14 Sie schrieb ihren Eltern, sie sei mit 400 Lieben zusammen – und meinte damit 400 Bibelforscherinnen, die ihr Schicksal teilten.15 Ein fachärztliches Gutachten bescheinigte ihr später, sie sei in Ravensbrück „mehrere Male wegen Hunger zusammengebrochen“ und habe „außerdem unter besonderen Arrestzuständen (hat 3 Wochen lang auf kaltem Fußboden geschlafen) Blasenbeschwerden bekommen, sich die Füße erfroren“.16 Tatsächlich hatten im Dezember 1939 die Bibelforscherinnen in Ravensbrück den Arbeitsauftrag bekommen, für Soldaten an der Front Munitionstäschchen zu nähen.17 Da sie diese Arbeit für den Krieg verweigerten, wurden sie drei Wochen lang im Zellenbau unter noch schwereren Haftbedingungen eingesperrt – ohne Decken und bei noch weiter gekürzten Essensrationen.18 Ab 1942 soll Rosa in der Angora-Kaninchenzucht in Ravensbrück gearbeitet haben.

Im Mai 1943 wurde sie auf das Gut Hartzwalde verlegt, das Felix Kersten gehörte, Himmlers Leibarzt. Wie es dazu kam, beschrieb sie im ersten Brief aus Hartzwalde vom 17. Mai 1943, den sie unzensiert an ihre Eltern schicken konnte. „Ganz plötzlich wurde ich mittags aus der Arbeit kommend zum Direktor gerufen, wurde gefragt, ob ich Gartenarbeit kann mit noch einer Schw[ester] u. mußte dann gleich meine 7 Sachen packen, in einer Stunde saßen wir schon im Auto u. es ging einer neuen Heimat zu.“19 Mitten im Wald lag das Gut, umgeben von allerlei Tieren. „Bin hier auf dem Gutshof des Leibarzts des Führers“, teilte sie ihren Eltern mit.20 Zehn Glaubensschwestern waren bereits offiziell aus dem Lager entlassen und auf das Gut überstellt worden. Deshalb konnten sie unzensiert Briefe schreiben und empfangen. Über ihren Schriftverkehr schrieb sie: „Mein mtl. Brief geht vor wie nach an die alte Adresse. Gehöre noch dahin, wenn ich auch hier einen großen Teil Freiheit genieße. Habt Ihr mir direkt was mitzuteilen oder zu schicken, so schreibt bitte an: Anna Öchler, Gut Hartzwalde […], aber nicht Euren Absender.“ Über die relative Freiheit war sie überaus dankbar, sie bezeichnete das Gut Hartzwalde als „Märchenschloß“ mitten im Wald.

Auch ihr Brief vom 14. Juni 194321 lässt deutlich erkennen, dass die Versorgungslage auf dem Gut deutlich besser war. Sie teilte den Eltern mit, dass sie genug an Lebensmitteln habe und sie nichts mehr zu schicken brauchten; sie erwähnt auch die innere Ruhe, die ihr Glaube ihr sogar im Lager gewährt habe, und die Bedeutung von Briefen, die ins Lager kamen: „Habe viele Briefe gelesen von solchen, die treu waren bis zum Tode. Ihre letzten Empfindungen waren Friede u. Freude. Erst waren es harte Kämpfe, die eine ganze Zeit anhielten, dann aber Frieden, trotz den Ketten, an denen sie Tag & Nacht waren. Nur zu dem kärglichen Mahl u. dem letzten Brief werden die Ketten weggenommen.“22 Die vier Seiten ihres Briefes sind durchdrungen von der Hoffnung und Stärke, die sie aus ihrem Glauben gewann. Auch persönliche Dinge erwähnte sie: Ein Foto ihrer Mutter ließ sie zu dem Schluss kommen, dass der Kummer der letzten Jahre die Mutter habe ernster werden lassen. Über das Leben auf dem Gut erzählte sie, dass sie mit „Gretel und Jakob“ (Gretel Delloch [später Niklasch] und Jakob Krämer) etwa 30 Minuten zu einem See gelaufen sei, wo sie schwimmen gehen duften. „Das war herrlich, nach so langer Zeit mal wieder ins Wasser.“ Über ein Geschenk in einem Paket hat sie sich ganz besonders gefreut; sie nannte es die „kleine Elberfelderin“. Sie hatte eine Elberfelder Bibel – die Grundlage ihres Glaubens und ihrer Hoffnung – auf das Gut geschickt bekommen: „Ich habe sie so mal ganz ans Herz gedrückt.“ Was sie sich noch von den Eltern wünschte, war ein Bleistiftspitzer, Stopfnadeln und etwas Stoff, um sich ein Toilettentäschchen zu nähen. Der lange Brief trägt auch Gretels Unterschrift und einige persönliche Worte von Jakob Krämer.23

Ihren Brief vom 7. November 1943 an ihre Eltern schrieb sie noch unter dem Absender Anna Öchler, denn sie selbst gehörte verwaltungstechnisch noch immer zum Hauptlager Ravensbrück. Sie bedankte sich für Handschuhe und die guten Dienste, da gerade der erste Schnee gefallen sei, und für eine Bettdecke – und gewährte damit Einblick in die Entbehrungen in Ravensbrück: „An mein Deckbett kann ich mich nur schlecht gewöhnen, habe es die erste Nacht wieder weggetan u. mir meine Decken geholt, es war mir so schwer. Die 2. Nacht habe ich durchgehalten, denn ich muß mich ja daran gewöhnen nach soviel Jahren wieder an ein Deckbett.“24

Im November 1943 schrieb sie ihren wohl letzten Brief über das Hauptlager Ravensbrück; der Absender enthält lediglich die Häftlingsnummer 922, jedoch kein Datum und auch keine Blocknummer mehr.25 Dieser Brief unterlag der strengen Zensur – sie sei gesund und munter und immer frohen Mutes, teilte sie ihren Eltern nur kurz mit. Die Rückseite trägt den Stempel: „Der Schutzhaftgefangene ist nach wie vor hartnäckiger Bibelforscher und weigert sich, von der Irrlehre der Bibelforscher abzulassen. Aus diesem Grunde ist ihm lediglich die Erleichterung den sonst zulässigen Briefwechsel zu pflegen, genommen worden.“26

Rosa Hägele mit ihren Eltern

Foto: Quelle: Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Beurlaubung aus dem KZ im Januar 1945

Foto: Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Am 18. Dezember 1943 erfolgte ihre „Entlassung“ aus dem KZ Ravensbrück, sie war nun endgültig an das Gut Hartzwalde überstellt.27 Dort bekam sie im Januar 1945 sogar etwas Urlaub:28 Ihr wurde bescheinigt, dass sie „für den Monat Januar nach Frankfurt/Main und Worms beurlaubt ist. Ihre Rückkehr nach dem Gut Hartzwalde hat Anfang Februar zu erfolgen.“29 Sie erhielt die polizeiliche Genehmigung, sich Fahrkarten zu diesen Reisezielen zu kaufen, und trat die Reise mit ihrem Mithäftling Jakob Krämer an. Er bedankte sich wenig später schriftlich bei Rosa Hägeles Eltern „für all das Gute, welches Ihr mir während der Tage meines Aufenthaltes bei Euch erwiesen habt“. Er habe sich bei ihnen wie zu Hause gefühlt und denke „an das weiche Bettchen […], so ist es schade, daß ich wieder fort mußte“.30 Auf Gut Hartzwalde war es inzwischen durch viele Flüchtlinge noch enger geworden – und gefährlicher; das zeigen seine besorgten Worte: „Mögen die Tage der Gesetzlosen bald ein Ende haben, möge der Kriegslärm bald verstummen. Sollten wir Kriegsgebiet werden, so müssen wir auch weg. Platz ist schon festgelegt mitten im Wald.“31

Anfang Mai 1945 erlebte Rosa auf Gut Hartzwalde die Befreiung. Rosa konnte aber noch nicht gleich in die Heimat zurückkehren. Viele Überlebende aus anderen Lagern oder von den Todesmärschen strömten auf das Landgut. Die Zeugin Jehovas Erna Ludolph besuchte dort mehrmals ihre Freundinnen Anni Knipp und Rosa Hägele,32 letztmals am 15. Mai 1945, dem Tag ihrer Taufe auf dem Gut. Sie hatte schon viele Jahre als Bibelforscherin ihre Glaubenstreue bewiesen, doch bis dahin noch keine Möglichkeit zur Taufe gehabt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Fotos von der Gruppe in Hartzwalde geschossen.

Am 10. Juli 1945 stellte ihr der Bürgermeister der Stadt Neuruppin eine Bescheinigung aus, dass sie nach 7 Jahren im KZ nun in ihre Heimat zurückreise. „Es wird gebeten, ihr die notwendige Unterstützung und freie Passage zu gewähren.“33 Trotzdem war die Reise sehr beschwerlich und hindernisbeladen, wie Anna Öchler später ausführlich beschrieb.34

Rosa Hägele stellte im März 1950 den Antrag, „die Monate Juni, Juli, August 1945 als Haftmonate anzurechnen. […] Durch den Einmarsch der Russen im Mai 1945 wurden die Tore des Konzentrationslagers geöffnet, doch war ich deshalb noch nicht frei und konnte nicht in die Heimat zurückkehren, vielmehr musste ich noch für die Russen arbeiten. Erst Ende August konnte ich mit Hilfe der Betreuungsstelle ‚Erfurt‘ illegal über die Grenze und war am 2.9.45 in Frankfurt/M.“35

Trotz ihrer positiven Einstellung war Rosa Hägele, erst 32 Jahre alt, schwer von der KZ-Haft gezeichnet. Sie stellte viele Anträge auf Wiedergutmachung. Ein Ausweis bescheinigte ihr 6 Jahre und 9 Monate im KZ.36 Ein ärztliches Gutachten dokumentierte, dass sie an Herz- und Kreislaufstörungen, nervösem Erschöpfungszustand mit Gedächtnisstörung, einer Bandscheibenerkrankung und Unterleibsbeschwerden litt.37 Erst 1948 konnte sie wieder berufstätig sein: zunächst als Stenotypistin, ab Juni dann als Postangestellte. Am 1. Dezember 1959 heiratete sie Gottlieb Sziel. Sie verstarb am 22. März 1989 mit 76 Jahren in Frankfurt.38 All die Jahre – ob in Haft oder in Freiheit – bewahrte sie sich ihren Glauben und ihre Naturverbundenheit, wie ihre bis heute erhaltenen Briefe beweisen.


1 Vgl. Geburtsurkunde Rosa Hägele, Frankfurt/Main 17.01.1913 (Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden [HHStAW], Abt. 518, Nr. 57436).

2 Vgl. Adressbuch der Stadt Frankfurt 1920 (https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/periodika/periodical/titleinfo/8748205, letzter Zugriff 30.01.2023).

3 Vgl. Adressbuch der Stadt Frankfurt 1936 (ebd.).

4 Vgl. Brief von Rosa Hägele an ihre Eltern, Hartzwalde 14.06.1943 (Hessisches Staatsarchiv Darmstadt [HStAD], Abt. G26 [G27], Nr. 401).

5 Vgl. Bescheinigung der Firma Latscha, Frankfurt/Main 07.02.1950 (Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main [ISG], NS-Verfolgte, 2.302).

6 Vgl. Biografie Adolf Krämer.

7 Bescheinigung Fa. Latscha 07.02.1950 (Anm. 5) (Schreibweise originalgetreu).

8 Vgl. Begründung des Antrages auf Schaden am wirtschaftlichen Fortkommen von Rosa Hägele, Frankfurt/Main 30.03.1950 (ISG, NS-Verfolgte, Nr. 2.302).

9 Vgl. Fragebogen „Verfolgung der Zeugen Jehovas“, ausgefüllt von Rosa Hägele, Frankfurt/Main 18.11.1945 (Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa [JZArchZE]). Für Karoline Veith wurde am 19.11.2013 in Frankfurt, Rotlintstr. 70, ein Stolperstein verlegt, cf. Biografie Karoline Veith.

10 Vgl. Gestapo-Karteikarte (HHStAW, Abt. 486, Nr. 33843).

11 Vgl. Fragebogen JZArchZE 18.11.1945 (Anm. 9); Fragebogen der Betreuungsstelle der Stadt Frankfurt für politisch, rassisch und religiös Verfolgte, Frankfurt/Main 19.09.1945 (ISG, NS-Verfolgte, Nr. 2.302).

12 Vgl. Entlassungsgesuch von Paula Hägele, Frankfurt/Main 01.12.1938 (JZArchZE).

13 Ebd.

14 Fragebogen Betreuungsstelle Frankfurt/Main 19.09.1945 (Anm. 11).

15 Vgl. Brief von Rosa Hägele an ihre Eltern, Hartzwalde 17.05.1943 (HStAD, Abt. G26 [G27], Nr. 401).

16 Vgl. fachärztliches Gutachten der Universitätsklinik Heidelberg, 21.10.1960 (HHStAW, Abt. 518, Nr. 57436).

17 Vgl. Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.), Frankfurt am Main – Frauen KZ Ravensbrück – Lebensspuren verfolgter Frauen, Frankfurt 2009, 10.

18 Vgl. Biografie von Emmy Lehrbach. Für sie wurde am 18.05.2018 ein Stolperstein in Frankfurt, Hinter den Ulmen 22 verlegt.

19 Brief von Rosa Hägele an ihre Eltern, 17.05.1943 (HStAD, Abt. G26, Nr. 401).

20 Ebd.

21 Vgl. Brief von Rosa Hägele an ihre Eltern, 14.06.1943 (HStAD, Abt. G26 [G27], Nr. 401).

22 Ebd.

23 Ebd.

24 Brief von Rosa Hägele an ihre Eltern, 07.11.1943 (JZArchZE).

25 Vgl. Brief von Rosa Hägele, Nov. 1943 (HHStAW, Abt. 518, Nr. 57436).

26 Ebd.

27 Vgl. Gestapo-Karteikarte (HHStAW, Abt. 486, Nr. 33843).

28 Vgl. Urlaubsbescheinigung, 05.01.1944 (sic, richtig ist 1945; der Brief trägt einen Stempel mit dem Datum 12.01.1945; JZArchZE).

29 Ebd.

30 Vgl. Brief von Jakob Krämer an die Eltern von Rosa Hägele, 04.02.1945 (HStAD, Abt. G26 [G27], Nr. 401).

31 Ebd.

32 Vgl. Hans Hesse/Jürgen Harder, „… und wenn ich lebenslang in einem KZ bleiben müßte …“: Die Zeuginnen Jehovas in den Frauenkonzentrationslagern Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück, Essen 2001, 342.

33 Vgl. Bescheinigung des Bürgermeisters, Neuruppin 10.07.1945 (ISG, NS-Verfolgte, Nr. 2.302).

34 Vgl. Biografie von Anna Öchler. Für sie wurde am 18.05.2018 ein Stolperstein in Frankfurt, Marbachweg 328, verlegt.

35 Vgl. Antrag der Rosa Hägele, Frankfurt/Main 30.03.1950 (ISG, NS-Verfolgte, Nr. 2.302).

36 Vgl. Verfolgtenausweis Nr. 368 für Rosa Hägele, 26.07.1946; hier: beglaubigte Abschrift, Frankfurt/Main 14.03.1950 (HHStAW, Abt. 518, Nr. 57436).

37 Vgl. Gutachten von Stadtarzt Dr. Georgs, Frankfurt/Main 11.01.1952 (HHStAW, Abt. 518, Nr. 57436).

38 Vgl. Sterbeurkunde des Standesamts Frankfurt/Main, Nr. 1656, 22.03.1989 (HHStAW, Abt. 518, Nr. 57436).